Lemon One – Dieses Startup sorgt dafür, dass die Fotos von Foodora gut aussehen

Gründerszene vom 09.März 2018

Ferienhäuser mieten, Sushi bestellen, Gebrauchtwagen kaufen – das läuft heute über Online-Plattformen. Ob sich Nutzer für einen Kauf entscheiden, hängt maßgeblich davon ab, ob ihnen die Produktfotos gefallen. Das sagt zumindest Maximilian Schwahn, Gründer der Fotografen-Vermittlungsplattform Lemon One. Bevor er im Mai 2017 sein Startup gründete, arbeitete er bei der Beauty-Plattform Treatwell. „Salons mit guten Fotos bekamen deutlich mehr Buchungen“, erinnert sich der Gründer. Daran verdienen auch die Plattformen: Sie kassieren pro Buchung eine Provision.

Professionelle Fotoshootings für jeden einzelnen Laden zu organisieren, sei aber sehr aufwendig, so Schwahn – ein Problem, mit dem nicht nur Treatwell, sondern auch andere Plattformen konfrontiert seien. Gemeinsam mit seinen Kollegen Timur Kayaci und Lorenz Marquardt sowie Daniel Dinh von Delivery Hero entwickelte er ein Tool, das diesen Prozess vereinfachen soll.

Das Konzept ist einfach: Lemon One arbeitet mit freien Fotografen zusammen, die angeben, zu welcher Zeit und an welchem Ort sie für Shootings verfügbar sind. Die Firmen indes tragen ihre Aufträge ein. Ein Algorithmus ermittelt Matches. Innerhalb von 24 Stunden soll jeder Auftrag besetzt, nach weiteren 24 die Fotos fertig bearbeitet beim Kunden sein, so das Versprechen.

 

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